Bandspannung: der unterschätzte Faktor bei Transportschäden
Viele Unternehmen setzen bei der Ladeeinheitensicherung auf Umreifung – und wundern sich trotzdem über Reklamationen. Der Grund liegt selten im Band selbst, sondern in der eingestellten Bandspannung. Zu wenig Spannung lässt Paletten und Kartons im Transport arbeiten, zu viel Spannung staucht instabile oder komprimierbare Packgüter und beschädigt sie von innen heraus.
Zwei Fehlerbilder, eine Ursache
Ein zu locker umreiftes Packstück zeigt sich meist erst beim Kunden: verschobene Lagen, gestauchte Kartonkanten, lose Ware im Karton. Zu straff gespanntes Band hinterlässt dagegen sichtbare Einschnürungen, eingedrückte Kartonagen oder beschädigte Oberflächen – ein Schaden, der oft fälschlich dem Transport statt der Verpackung zugeschrieben wird. Beide Symptome haben denselben Ursprung: eine Bandspannung, die nicht zum Packgut passt.
Diagnose statt Zufall: eine kurze Checkliste
Bevor Sie an Bandtyp oder Gerät etwas ändern, lohnt sich ein Blick auf die tatsächlichen Schadensmuster:
- Verschobene oder gekippte Lagen bei Ankunft → Spannung zu niedrig oder Nachspannung nötig
- Eingedrückte Kanten oder Materialverformung direkt nach dem Umreifen → Spannung zu hoch für das Packgut
- Wiederkehrende Reklamationen bei gleichem Produkt, aber wechselnder Charge → Hinweis auf inkonsistente manuelle Umreifung
- Gute Ergebnisse bei einzelnen Mitarbeitenden, schlechte bei anderen → Prozess ist nicht standardisiert
Der Weg zur passenden Bandspannung
Automatische und halbautomatische Umreifungsgeräte mit einstellbarer, reproduzierbarer Spannkraft nehmen die Unsicherheit aus dem Prozess: Jede Umreifung erhält dieselbe, für das Packgut passende Spannung – unabhängig davon, wer sie bedient. Das reduziert Reklamationen spürbar und macht Schadensursachen erstmals nachvollziehbar, statt sie dem Transportweg zuzuschreiben.
Sie vermuten, dass Bandspannung bei Ihnen eine Rolle bei Transportschäden spielt?
Sprechen Sie uns an – wir analysieren gemeinsam mit Ihnen Ihre aktuelle Umreifung und zeigen, wo sich die Ursache diagnostizieren und beheben lässt.