Was bringen 30 Sekunden pro Palette?
30 Sekunden klingen nach wenig. Bei 100 Paletten pro Tag und 220 Arbeitstagen ergeben sie jedoch rund 183 Stunden im Jahr, also mehr als vier Arbeitswochen. Jeder eingesparte Handgriff bedeutet außerdem weniger Bücken, Laufen und Kraftaufwand. Genau diese Entlastung wird immer wichtiger, denn in der Logistik fehlen vielerorts die Leute, die diese Handgriffe erledigen.
Fachkräftemangel betrifft fast jedes Logistikunternehmen
Das belegt eine im September 2026 vorgestellte Studie: Bitkom Research hat dafür 502 Logistikunternehmen ab 20 Beschäftigten in Deutschland repräsentativ befragt. 87 Prozent nennen den Fachkräftemangel als große Herausforderung, nur 4 Prozent haben derzeit keinen. Bei 48 Prozent der Unternehmen fehlen Lagerfachkräfte
Fehlendes Know-how bremst stärker als fehlendes Geld
73 Prozent der Befragten sehen den Mangel an Fachkräften beziehungsweise Know-how als größtes Hemmnis für die Digitalisierung. 57 Prozent fehlt die Zeit im Alltagsgeschäft, 54 Prozent vermissen qualifizierte externe Beratung. Fehlende finanzielle Mittel folgen mit 48 Prozent erst dahinter. Aus unserer Sicht gilt dieses Muster auch an der Ladeeinheit: Viele Unternehmen wissen, dass Umreifen oder Stretchen effizienter gehen könnte. Es fehlen aber Zeit und Erfahrung, um die passende Lösung auszuwählen und in den Ablauf zu integrieren.
Kemapack bringt das Know-how mit
Seit 55 Jahren beschäftigen wir uns mit der Sicherung von Ladeeinheiten. Wir analysieren Ihre bestehenden Prozesse und finden die Lösung, die zu Menge, Produkt und Platz passt. Das reicht von halbautomatischen Geräten bis zu vollautomatischen Anlagen.
Einweisung sichert gleichbleibende Qualität
Für Bitkom-Vizepräsidentin Dr. Tanja Rückert ist klar: „Entscheidend ist, Beschäftigte für die neuen Anforderungen zu qualifizieren.“ Deshalb endet unsere Arbeit nicht mit der Lieferung. Wir weisen Ihre Mitarbeitenden direkt an der Maschine ein, damit jede Palette in gleichbleibender Qualität gesichert wird.
Hohe Fluktuation im Lager: Warum sich vollautomatische Anlagen lohnen
In vielen Lagern wechselt das Personal häufig. Jede neue Kollegin und jeder neue Kollege muss an Geräten und Maschinen eingewiesen werden, und bis die Handgriffe sitzen, schwankt oft die Qualität der Sicherung. Vollautomatische Anlagen machen Sie davon weitgehend unabhängig. Die Palette wird am Anfang der Linie aufgegeben und am Ende gesichert abgeholt. Dazwischen laufen Umreifen oder Stretchen nach fest hinterlegten Einstellungen ab, mit demselben Ergebnis, egal wer gerade Schicht hat.
Welche Lösung passt zu Ihrem Prozess?
Ob halbautomatisches Gerät mit Einweisung oder vollautomatische Linie: Wir zeigen Ihnen, wie viel Zeit und Aufwand sich an Ihrer Palettensicherung einsparen lässt.
Sprechen Sie mit unseren Expertinnen und Experten.
Quelle: Bitkom e. V., Presseinformation „Die Logistik investiert in KI – doch es fehlt Knowhow“, 10.09.2026, bitkom.org