Bitte beachten Sie beim Umreifen Ihres Packgutes die folgenden Sicherheitsempfehlungen, um Verletzungen zu vermeiden: Arbeiten Sie nur mit Augen-, Gesichts- und Handschutz (schnittfeste Handschuhe). Greifen Sie nicht mit den Fingern in den Spannradbereich. Achten Sie darauf, daß Hände oder andere Körperteile während des Umreifens nicht zwischen Band und Packgut geraten. Beachten Sie, daß das Band beim Spannen reißen kann, so daß Sie nicht in der Flucht des Bandes stehen sollten. Halten Sie das Band am oberen Teil fest, bevor Sie es durchschneiden.
Bitte achten Sie beim Verwenden unserer Signier-Produkte auf die Sicherheits- und Gefahrenhinweise, die auf den Etiketten vermerkt sind. Dies gilt insbesondere für Signierfarben, Signiersprays und Lösungsmittel.
Bitte achten Sie beim Verwenden unserer Signier-Produkte auf die Sicherheits- und Gefahrenhinweise, die auf den Etiketten vermerkt sind. Dies gilt insbesondere für Signierfarben, Signiersprays und Lösungsmittel.
Bruchlast ist die maximale Krafteinwirkung, die ein Material aushält ohne zu zerreissen oder zu brechen. Angegeben wird diese Kraft in Newton (N).
Dehnung bezeichnet die Rückspannfähigkeit eines Bandes. Sie verschwindet, wenn die Bandspannung vermindert oder aufgehoben wird. Achten Sie deshalb z. B. bei schrumpfenden Ladungsgut darauf, daß das Band immer straff an der Packung anliegt.
Kunststoffbänder aus PP (KEMApro) und PET (KEMAPET) werden dem Recycling zugeführt. Achten Sie bitte darauf, dass die Bänder nach Kunststoffarten getrennt werden, frei von Metallhülsen und nicht zu stark verschmutzt sind. Kunststoff-Umreifungsbänder aus verleimten Polyesterfäden oder aus Polyestergewebe (KEMAtex, KEMAcom, KEMAfil) können thermisch verwertet werden. Stahlband wird über den Altmetallhändler entsorgt.
Drehmoment- bzw. kraftabhängige Regulierung der Spannkraft.
Umreifungsbänder aus Kunststoff, die längere Zeit auf einer Spule gewickelt sind, behalten einen Teil der Formanpassung auch nach dem Verarbeiten der Bänder bei (Memory). Dadurch kann es im Bandeinschubbereich von Umreifungsanlagen zu Störungen kommen.
Abkürzung für Polyester, bzw. für Polyethylen-Terephtalat.
Hochfeste Umreifungsbänder, wie KEMApet, werden aus diesem Rohstoff hergestellt.
Abkürzung für Polypropylen. Aus diesem Rohstoff werden die meisten Umreifungsbänder, wie z.B. KEMApro, hergestellt.
Methode zum Verschließen von Kunststoffbändern. Dabei werden die Bandflächen mit einer Frequenz von 200 bis 300 Hertz solange gegeneinander gerieben, bis die erforderliche Temperatur zum Verschweißen der Bandenden erreicht ist. Vorteil dieser Methode: Sie brauchen keine Bandklemmen oder Metallplomben.
Ein weiterer Vorteil: höhere Verschlussfestigkeit als Metallplomben.
Bezeichnet die erforderliche Kraft, um ein Umreifungsband in gestreckter Form zu zerreißen. Die Reißkraft wird in Newton (N) angegeben.
Diese Materialeigenschaft ist ein wichtiger Faktor, um Transportsicherheit auch bei schrumpfenden Packgut zu gewährleisten. Umreifungsband aus Polyester (PET) z. B. hält auch ein geschrumpftes Packgut noch fest zusammen. Bänder aus verleimten Polyesterfäden (KEMAtex) schrumpfen unter Hitzeeinwirkung. Dadurch eignen sie sich z.B. gut zur Fixierung von Holz, das getrocknet wird, und dabei an Volumen verliert. Stahlband hingegen besitzt diese Eigenschaft der Rückdehnung nicht. Bei Ladungen, die mit Stahlband gesichert werden, sollte die Spannung der Umreifung also regelmäßig überprüft werden.
Bei Umreifungsanlagen versteht man unter Retrofit die Umrüstung der Anlage, die bisher mit Stahlband betrieben wurde, auf PET-Umreifungsband. Gerade in Zeiten hoher Stahlpreise kann sich diese Umrüstung bereits innerhalb von 1 bis 2 Jahren amortisieren.
Seitliche Krümmung eines Umreifungsbandes. Ein zu großer Säbel kann im Einschubbereich des Bandes von automatischen Umreifungsmaschinen und -anlagen Störungen verursachen.
Methode um Packgut zu schützen oder zu fixieren. Dabei wird eine Folienhaube aus Polyethylen (PE) über eine palettierte Ladung gestülpt. Durch Hitzeeinwirkung wird die Folie geschrumpft und legt sich eng um die Ladung.
Um die Transportsicherheit eines umreiften Packgutes zu gewährleisten, ist es wichtig, die Bandspannung zu erhalten. Kunststoffbänder verlieren z. B. schon nach kurzer Zeit an Bandspannung. Dabei ist der Spannungsverlust bei Umreifungsbändern aus Polypropylen (PP) deutlich größer als bei Umreifungsbändern aus Polyester (PET). Stahlbänder verlieren kaum an Spannung.
Man spricht von Spleißen, wenn ein Umreifungsband aus Kunststoff in der Längsrichtung ausfasert. Dies kann bei mechanischer Beanspruchung geschehen, z.B. Schneiden des Bandes unter Spannung. Sie können diesen Effekt vermeiden, indem Sie hochwertiges Umreifungsband benutzen und Umreifungsgeräte einsetzen, die spannungsfrei abschneiden.
Methode zur Fixierung von Ladungen. Dabei wird eine palettierte Ladung mit einer dehnbaren Folie umwickelt.
Sie wird aus der Reißkraft des Umreifungsbandes bei einer regulären Anwendung errechnet, unter Berücksichtigung der gewählten Verschlussart.
Der Anwender legt das Umreifungsband um das Packgut. Alles weitere erfolgt automatisch – also Spannen, Verschweißen und Abschneiden des Bandes.
Das Packgut wird in den Umreifungsbereich der Maschine gebracht. Alle weiteren Schritte – sowohl das Anlegen des Umreifungsbandes als auch das Spannen, Verschweißen und Abschneiden – erfolgen vollautomatisch. Ausgelöst wird der Umreifungsvorgang durch Handschalter, Fußtaste, Tischkontakt oder Fotozelle.
Methode zum Verschweißen von Kunststoffbändern. Dabei wird zwischen beide Bandenden eine geheizte Metallzunge geschoben. Danach werden die Enden aufeinander gepreßt und so miteinander verbunden. Die dabei freiwerdenden Dämpfe sind nicht gesundheitsschädlich.
Die Zugfestigkeit eines Umreifungsbandes wird in Newton (N) pro mm² berechnet. Sie gibt die Kraft an, die ein Quadratmillimeter Band aushält, ohne zu reißen. Bei geprägtem Kunststoffband muss zudem das Oberflächenprofil berücksichtig werden, dass sich sehr unterschiedlich auf die Zugfestigkeit auswirken kann.